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Uprima - Nebenwirkungen, Anwendung und Anwendungsbeschränkungen

Welche Nebenwirkungen sind möglich

Wie alle Arzneimittel kann Uprima Nebenwirkungen haben. Diese Nebenwirkungen sind normalerweise leicht und vorübergehend.

Die häufigsten Nebenwirkungen sind:

  • Infektionen
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schläfrigkeit
  • Nasenschleimhaut-Entzündungen
  • Entzündungen im Rachenbereich
  • Hitzegefühl und Schwitzen
  • Geschmacksstörungen

In ganz seltenen Fällen (< 0,2 Prozent) kam es nach Blutdruckabfall zu einer Sekunden anhaltenden Ohnmacht, die sich aber fast immer vorher durch Blässe und Schwindel ankündigte. Sie sollten in einem solchen Fall nicht aufstehen, sondern die Beine hoch lagern. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um ein einmaliges Ereignis, so dass Folgedosen ohne Probleme eingenommen werden können. Aus dem o.g. Grund sollte auf das Lenken von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen für zwei Stunden bzw. so lange, bis die genannten Symptome verschwunden sind, verzichtet werden!

Der gleichzeitige Konsum von Alkohol (der für sich alleine schon eine Erektion erschweren kann) erhöht möglicherweise die Nebenwirkungen, insbesondere bei niederem Blutdruck.

Sollten Sie Brustschmerzen während des Geschlechtsverkehrs verspüren, unterbrechen Sie diesen sofort und verständigen Sie Ihren Arzt.

Bitte teilen Sie schwere oder lang anhaltende Nebenwirkungen Ihrem Arzt mit.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Auflistung enthalten sind.

Was bei der Anwendung zu beachten ist

Der Arzt hat Ihnen die geeignete Uprima-Dosis verschreiben. Nehmen Sie nicht mehr Sublingualtabletten ein als Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Die Behandlung sollte mit der 2mg Tablette Uprima beginnen. Ist bei dieser Dosierung Ihre Erektion für eine befriedigende sexuelle Aktivität zu schwach und haben sich bei Ihnen keine Nebenwirkungen gezeigt, können Sie, vorausgesetzt Ihr Arzt hält dies für richtig, die Dosis auf 3mg erhöhen. Innerhalb eines Zeitraumes von 8 Std. dürfen Sie nicht mehr als 3mg Uprima einnehmen.

Wie wird Uprima eingenommen

Uprima wird als so genannte Sublingual-Tablette eingenommen, d. h. die Pille wird zum Zergehen unter die Zunge gelegt, der Wirkstoff wird somit über die Mundschleimhaut aufgenommen. Es tritt keine Wirkung auf, wenn Sie die Sublingualtablette verschlucken. Lassen Sie die Tablette sich unter Ihrer Zunge auflösen, was im allgemeinen ca. 10 Minuten dauert - verbleibt ein Tablettenrest nach 20 Minuten, so kann dieser geschluckt werden. Durch diesen besonderen Aufnahmeweg wird der ursprüngliche Effekt des Präparats - das Erbrechen - verhindert. Zudem ist die Verabreichungsdosis weit geringer - im Normalfall 2 mg/Tablette. Normalerweise wird eine Erektion innerhalb von 20 Minuten erreicht, obwohl dies von Person zu Person verschieden ist. Innerhalb eines Zeitraumes von 8 Std. dürfen Sie nicht mehr als 3mg Uprima einnehmen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn sich unter Einnahme von Uprima keine ausreichende Erektion einstellt, da ggf. die Dosis angepasst werden muss.
Nehmen Sie Uprima nur nach Anweisung durch Ihren Arzt ein. Sollten Sie zu viele Tabletten oder die falsche Dosis genommen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was ist vor der Einnahme von Uprima zu beachten

Nehmen Sie Uprima nicht ein, wenn Sie
  • überempfindlich gegebenüber Apomorphin oder einen der sonstigen Bestandteile von Uprima sind. Mögliche anzeichen für eine Überempfindlichkeitsreaktion können Hautausschlag, Juckreiz, geschwollenes Gesicht oder Lippen sowie Kurzatmigkeit sein. Sollten sich diese Symptome bei Ihnen zeigen, informieren Sie Ihren Arzt.

  • eine schwere instabile Angina pectoris haben, vor kurzem einen Herzinfarkt hatten oder eine schwere Herzinsuffizienz, niedrigen Blutdruck oder eine andere Erkrankung haben, bei der eine sexuelle Aktivität gefährlich sein könnte. Bitte wenden Sie sich bezüglich Ihres Gesundheitszustandes an Ihren Arzt.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie:
  • eine Verformung oder Erkrankung des Penis haben. Dies kann besondere Vorsichtsmaßnahmen bei der Einnahme von Arzneimitteln wie Uprima erforderlich machen.

  • sich nach der Einnahme von Uprima sehr schwindelig/benommen oder sehr schwach fühlen; vor allem wenn Sie auch starke Übelkeit oder Erbrechen und Schweißausbrüche haben, oder bleich werden und sich ein ungewöhnliches Hitzegefühl einstellt. Bei diesen Symptomen sollten Sie nicht versuchen aufzustehen. Treten diese Symptome bei Ihnen auf oder fühlen Sie sich aus irgendeinem Grund schwach, sollten Sie sich hinlegen und die Beine hochlagern. Dann sollte das Schwächegefühl vergehen.

  • Probleme mit der Leber oder Niere haben. In diesem Fall muß die Anwendung von Uprima und die erforderliche Dosis von Ihrem Arzt neu überdacht werden.

  • ungewöhnlich hohen oder niedrigen Blutdruck haben oder zu Schwindelanfällen oder Ohnmacht neigen.

  • andere Mittel zur Behandlung von Impotenz einsetzen. Uprima sollte nicht gleichzeitig mit anderen Mitteln zur Behandlung der erektilen Dysfunktion angewendet werden.

Einnahme von Uprima zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Der Konsum von Alkohol zusammen mit Uprima kann die Nebenwirkungen erhöhen, insbesondere niedrigen Blutdruck. Außerdem kann Alkohol die Ausbildung einer Erektion erschweren.

Schwangerschaft und Stillzeit

Uprima sollte nicht von Frauen verwendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Bedienen von Maschinen

Da Uprima bei einigen Patienten Schwindel, Benommenheit und in seltenen Fällen Ohnmacht bewirken kann, wird empfohlen, nach der Einnahme von Uprima für mindestens 2 Stunden oder bis etwaige Symptome vollkommen abgeklungen sind, zu warten, bevor Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.

Einnahme von anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie

  • Nitrate (oftmals verschrieben zur Linderung von Angina pectoris oder von Brustschmerzen) oder andere Arzneimittel zur Behandlung von Hypertonie (hoher Blutdruck) einnehmen.

  • Arzneimittel nehmen, die das dopaminerge System beeinflussen (oftmals verwendet zur Behandlung von Parkinson) oder Arzneimittel zur Behandlung bei psychischen Störungen oder zur Vermeidung von Erbrechen nehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.




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Ärzteblatt über Uprima | Uprima Übersicht




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