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Neue Hoffnung für ca. 5 Millionen deutsche Männer mit Potenzstörungen

Uprima - der neue, schnelle Botenstoff der Liebe

Der Wirkstoff Apomorphinhydrochlorid in Uprima setzt zentral im Gehirn an, verstärkt dort den natürlichen Erektionsmechanismus und gibt Paaren ihre Spontaneität zurück

Frankfurt. Uprima heißt die neue Hoffnung für rund fünf Millionen deutsche Männer mit Potenzstörungen. Das Pharmaunternehmen Abbott Deutschland präsentierte das neue, verschreibungspflichtige Medikament am 30. Mai 2001 in Frankfurt erstmals der Öffentlichkeit. Seit Mitte Juni ist es auf dem deutschen Markt erhältlich sein. Uprima wirkt zentral im Gehirn gegen Potenzstörungen. Die winzig kleine Tablette mit dem Wirkstoff Apomorphinhydrochlorid löst sich rasch unter der Zunge auf und wirkt bei gleichzeitiger sexueller Stimulierung in der Regel schon nach 10 bis 20 Minuten, wie in Studien mit mehr als 5 000 Männern bewiesen wurde.

Für Uprima bestehen keine Kontraindikationen bei Patienten, die nitrathaltige Medikamente einnehmen. Uprima kann auch von Patienten, die mit blutdrucksenkenden Mitteln behandelt werden, - nach Rücksprache mit dem Arzt - eingenommen werden.

Auf der Pressekonferenz erläuterten die Top-Spezialisten für Erektile Dysfunktion (ED) in Deutschland, Prof. Dr. Udo Jonas, Prof. Dr. Christian G. Stief sowie der Psychologe und Sexualmediziner Prof. Dr. Uwe Hartmann, alle von der Medizinischen Hochschule Hannover, die medizinischen und psychologischen Hintergründe von Potenzstörungen, den Wirkansatz von Apomorphinhydrochlorid und die Studiendaten zu Uprima.

Neu an Uprima ist der schnelle, zentrale Wirkansatz

Mit Uprima bleibt die Spontaneität in der Liebe erhalten. Uprima ermöglicht bei gleichzeitiger sexueller Stimulierung mit seinem schnellen Wirkeintritt Paaren ein natürliches, befriedigendes Liebesleben. Die kleine Tablette, deren Größe vergleichbar mit der einer kleinen Süßstofftablette ist, löst sich unter der Zunge rasch auf. Der Wirkstoff "wandert" nach Aufnahme direkt über die Mundschleimhaut ins Gehirn und muss nicht den Magen-Darm-Trakt passieren. Dadurch erklärt sich der schnelle Wirkeintritt nach durchschnittlich 18 bis 19 Minuten. Uprima selbst ist nicht libidosteigernd, sondern es bedarf der sexuellen Stimulierung.

Was ist Apomorphinhydrochlorid?

Apomorphinhydrochlorid ist ein Dopamin-Rezeptor-Agonist, ein Botenstoff, der im zentralen Nervensystem wirkt. Dazu erklärte Prof. Christian G. Stief: "Eine ,normale' Erektion entsteht je nach Auslöser in verschiedensten Gebieten der Hirnrinde (Außen liegende Areale des Gehirns). Diese unterschiedlichen Gebiete senden ihre erektionsfördernden Impulse zu einem bestimmten Kern, der zentral im Gehirn liegt, dem Nucleus paraventricularis. Dieser stimmt die erektionsfördernden Impulse mit der Gesamtsituation des Mannes ab und ruft dann, falls es adäquat erscheint, über das Nervensystem eine Erektion des Penis hervor. Genau in dieser ,Schaltzentrale' der Erektion wirkt Uprima: Indem es den natürlichen Erektionsmechanismus im Gehirn unterstützt, verbessert es wesentlich die Restfunktion eines von Erektionsschwäche betroffenen Mannes und führt so wieder zu einem normalen Funktionieren."

Wirksamkeit und Sicherheit von Uprima

Dazu führte Prof. Udo Jonas aus: "Die Tablette wird unter die Zunge gelegt (sublingual), dies bewirkt eine schnelle Absorption der Wirksubstanz, da der Verdauungstrakt umgangen wird. Der negative Einfluss bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme wird somit verhindert. Das Resultat ist die sehr schnelle Wirksamkeit der Substanz, die in der Regel innerhalb von 20 Minuten eintritt.

Die Wirksamkeit in den Uprima-Studien wurde immer "pro Versuch" analysiert, wobei der Endpunkt nicht die alleinige Verbesserung einer Erektion war. Es wurden ausschließlich Erektionen als Erfolg bewertet, die für einen Geschlechtsverkehr (GV) ausreichten und die letztlich tatsächlich zur Durchführung eines GV`s führten. In mehreren Studien wurden über 5 000 Patienten weltweit behandelt. Die Anzahl der Anwendungen lag bei über 120 000 Einzeldosen. Es wurden insbesondere auch ältere Patienten in die Studie aufgenommen, die altersentsprechende Begleiterkrankungen hatten (Hochdruck in 35% der Fälle, eine gutartige Prostatavergrößerung in 21%, Diabetes in 16% sowie koronare Herzerkrankungen in 13% der Fälle). Bei leichter und moderater Erektionsstörung waren bei Studienbeginn nur 31% der Versuche zur GV-fähigen Erektion erfolgreich. Nach Behandlung mit Uprimaâ verdoppelte sich dieser Ausgangswert auf 60%. Bei schwerer Erektionsstörung konnte der Ausgangswert verdreifacht werden.

In einer Beobachtung über 18 Monaten konnte gezeigt werden, dass (wenn eine Wirkung mit Uprima erzielbar war) dieser Effekt bei 90% der Patienten über den gesamten Beobachtungszeitraum konstant war. So entschieden sich 82% der Studienteilnehmer auch langfristig in den Studien zu verbleiben, da die Verträglichkeit der Substanz sehr gut war."

Fazit:

Uprima ist gut verträglich.
Die 2 -3 mg Dosisoptimierung ermöglicht eine ideales Nutzen/Risikoverhältnis.

Die Darreichungsform unter der Zunge (sublingual) sorgt für einen schnellen Wirkeintritt und das Fehlen des negativen Einflusses bei einer gleichzeitigen Nahrungsaufnahme. Somit reichen geringe Wirkstoffmengen aus, um eine maximale Wirkung bei minimaler Nebenwirkung zu erzielen. Der schnelle Wirkeintritt (in der Regel innerhalb von 20 Minuten) ermöglicht den Sexualpartnern die spontane Entschlussfähigkeit, einen Geschlechtsverkehr auszuführen. Es sind somit keine "Langzeitplanungen" erforderlich. Der zentrale Therapieansatz am Gehirn und die schnelle Wirksamkeit geben beste Voraussetzungen dafür, dass diese Substanz in der Praxis erfolgreich eingesetzt werden kann.

Potenzstörungen sind eine ernst zu nehmende Krankheit

Dazu berichtete der Psychologe und Sexualmediziner Prof. Dr. Uwe Hartmann auf der Pressekonferenz: "Erektionsstörungen sind keine "Privatsache" des betroffenen Mannes, sondern haben immer Auswirkungen auf die Partnerin und die Partnerbeziehung. Betrachtet man es zusätzlich von der medizinischen Seite, haben wir es mit dem Dreieck Patient - Partnerin - Arzt zu tun. Nur wenn man dieses Dreieck im Blick hat, kann man den Patienten wirkungsvoll helfen.

Sexuelle Gesundheit ist hierzulande auch im Jahr 2001 immer noch kein anerkanntes und ernsthaftes Thema. Dabei sind die Fakten eindeutig: etwa jeder dritte Mann und jede zweite Frau klagen über sexuelle Probleme. Es ist unstrittig, dass Sexualstörungen ein bedeutsames Gesundheitsproblem sind.

Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen sexuellen Störungen und Partnerschaftsproblemen. Sexuelle Probleme führen zu zahlreichen psychosomatischen Folgeerscheinungen. Bei Erektionsstörungen haben wir es mit einem unterdiagnostizierten und unterbehandelten Krankheitsbild zu tun, das wie kaum ein anderes das Selbstwertgefühl des Mannes unterhöhlt, die Lebensqualität reduziert, zu psychosomatischen Störungen, Depressionen oder Alkoholmissbrauch führen kann und nicht selten bei chronischen Störungen in Isolierung oder Einsamkeit endet.

Sprachlosigkeit überwinden

Trotz des enormen Medieninteresses am Thema Sexualität zeigen sowohl die Praxiserfahrungen als auch verschiedene Studien und Umfragen, dass sich an der großen Sprachlosigkeit sowohl auf Seiten der Betroffenen - Männer wie Frauen - als auch auf Seiten der Ärzte und Psychologen kaum etwas geändert hat. Nur 20 bis 30% der Ärzte und der Patienten sprechen das Thema Erektionsstörungen in der Praxis an.

Es ist höchste Zeit, dass diese Sprachlosigkeit überwunden wird, die Ärzte diesen Bereich ernst nehmen, ihre Patienten darauf ansprechen und umgekehrt die Patienten sich trauen, mit diesem Problem zum Arzt zu gehen und sich kompetente Hilfe zu holen. Das neue Medikament UprimaŽ kann so nicht nur zu einem erfüllten Sexualleben beitragen, sondern die Potenzstörung weiter aus der Tabuecke holen und den betroffenen Patienten und ihren Partnerinnen helfen."

Quelle: Deutscher Diabetiker Bund
http://www.diabetikerbund.de



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