Viagra hat möglicherweise auch Wirkung auf Gehirn
Der Stickoxid-Stoffwechsel ist bekanntlich Ziel des
bei Impotenz oft eingesetzten Arzneimittels Viagra.
Eine von "Neuroscience" veröffentlichte Studie über
die Rolle von Stickoxid in geistigen Vorgängen
zeigte, lt. Miami Herald, eine Auswirkung
in der morgendlichen Aufwachphase. Stickoxid sorgt dafür,
daß Personen morgens schneller die im Wachzustand übliche
Wahrnehmungsfähigkeit erreichen.
Man solle daraus jedoch nicht den
Schluß ziehen, Viagra könne die Wachheit verbessern.
Die Forscher betonen, Viagra wirke nicht im Kopf, der
festgestellte Effekt könne aber zum besseren Verständnis
kognitiver Prozesse bei Aufmerksamkeitsdefizit und
Schizophrenie beitragen.
Unser Kommentar: Das unter Viagra nicht selten auftretende
Farbsehen ist aber doch Hinweis auf einen zentralen Effekt,
der allerdings bei den meisten Personen gering ist.
Eine Untersuchung der Wachheit unter Viagra liegt unseres
Wissen noch nicht vor.
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